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Use Case Siemens, The Move: Mit TWINGINE mehr bewegen

Autor: TWINGINE Redaktion

9 Min.

In der modernen Arbeitswelt sind luftige Open Spaces, ruhige Rückzugsorte und Bereiche für kreativen und sozialen Austausch gefragt. Das und mehr bietet Siemens künftig mit The Move auch in Frankfurt. Bei der Planung setzte der Bauherr auf TWINGINE.

Use Case Siemens, The Move:

 

Das Projekt: Moderne Büros in attraktiver Lage

The Move bietet agilen Unternehmen ein Zuhause, die nachhaltig wachsen wollen. Das Büro-Ensemble, das aktuell in Frankfurt am Main entsteht, wird aus den Gebäuden „The Move Orange“ und „The Move Blue“ bestehen und eine Mietfläche von insgesamt 35.300 Quadratmeter bieten.

Als Heimat für sein modernes Bauprojekt hat Bauherr Siemens Real Estate das jüngste Frankfurter Stadtquartier gewählt: Gateway Gardens. Neben der hervorragenden Anbindung an die Frankfurt City, den Flughafen und verschiedene Verkehrsachsen bietet das Gelände ein starkes Umfeld. Hier entstehen neben einer attraktiven urbanen Infrastruktur noch weitere Büroneubauten, die ein wegweisendes Business Areal bilden werden, indem sowohl Arbeit als auch Genuss und Freizeit einen Platz finden.

Eine Fläche, viele Gestaltungsmöglichkeiten

Das architektonische Konzept für The Move ermöglicht es Nutzenden, die Flächen nach ihren Bedürfnissen flexibel anzupassen. Denkbar sind neben klassischen Einzelbüro-Strukturen auch offene Raumkonzepte oder eine Mischung aus beidem. Ergänzt werden die unterschiedlichen Raumkonzepte durch eine Vielzahl an Ausstattungsvarianten. So entstehen Räume für konzentriertes, kreatives oder kollaboratives Arbeiten.

Die Challenge: Sicherstellen der BIM-Modellqualität

Bei Planung und Bau hat Siemens den Schwerpunkt auf moderne Methoden und Systeme gelegt. Beim Hochbau setzt der Bauherr auf eine zukunftsweisende Systembauweise, bei der vorgefertigte, modulare Bauelemente wie Lego-Steine auf der Baustelle zusammengesetzt werden. Damit ist besonders schnelles, effizientes und nachhaltiges Bauen möglich.

Systematisierte Fertigungsprozesse verhindern aufgrund gleichbleibender Rahmenbedingungen individuelle Fehler. Der Bauherr kann damit nicht nur Zeit und Kosten sparen, sondern Emissionen reduzieren und den Materialeinsatz optimieren. Zudem eröffnen sich individuelle Kombinationsmöglichkeiten und viel Raum für kreative Architektur.

Analysen nur mit hoher Modellqualität

Um von diesen Vorteilen vollumfänglich zu profitieren, hat Siemens die beiden neuen Bürogebäude mit der BIM-Methode digital geplant und virtuell detailgetreu gebaut. Die Herausforderung bei der Nutzung von Building Information Modeling in dem Projekt bestand darin, die Modellqualität von Anfang an sicher zu stellen.

Oft ist in Bauprojekten allerdings keine systematische Analyse der BIM-Modellqualität möglich, weil schlicht die Werkzeuge dafür fehlen. Verschiedene Analysen zu Flächen, Mengen, Kosten, oder CO2-Werten sind deshalb oft nur mit sehr viel Aufwand oder im ungünstigsten Fall überhaupt nicht durchführbar.

Externe Fachexperten können die Analysen zwar übernehmen, allerdings muss die Abstimmung und Zusammenarbeit koordiniert werden – das bedeutet zusätzlichen Aufwand und Zeitverlust. Hinzu kommt, dass die Ergebnisse oft nicht systematisch geordnet und im gewünschten Format in einem Tool gebündelt zur Verfügung stehen, sondern verteilt über E-Mail-Anhänge oder diversen Servern in verschiedenen Formaten wie PowerPoint, Tabellen, Textdokumente oder technische Zeichnungen vorliegen.

Die Lösung: Automatisierte Analysen

Bei The Move haben die Real-Estate-Profis von Siemens das Gebäudemodell mit Hilfe von TWINGINE gründlich unter die Lupe genommen. Mit dem Building Model Analyzer konnte der Bauherr ein hochqualitatives und strukturiertes Modell systematisch auswerten und alle notwendigen Analysen automatisiert durchzuführen.

„Bei unserem Siemens Neubauprojekt The Move in Frankfurt haben wir das Gebäudemodell mit Hilfe von TWINGINE automatisiert ausgelesen, analysiert, verglichen und optimiert. Mit TWINGINE konnten wir unsere Flächeneffizienz von annähernd 90 Prozent exakt automatisiert auslesen und damit auch den Gebäudewert optimieren“, berichtet Christian Kriwan, General Manager bei Siemens Real Estate.

„Bei unserem Siemens Neubauprojekt The Move in Frankfurt haben wir das Gebäudemodell mit Hilfe von TWINGINE automatisiert ausgelesen, analysiert, verglichen und optimiert. Mit TWINGINE konnten wir unsere Flächeneffizienz von annähernd 90 Prozent exakt automatisiert auslesen und damit auch den Gebäudewert optimieren.

Christian Kriwan, General Manager bei Siemens Real Estate

Vorteile für den Bauherren

Automatisierte Analysen sind insbesondere im Hinblick auf den CO2-Fußabdruck ein wichtiger Vorteil: The Move wird unter strikten Nachhaltigkeitsaspekten gebaut, um den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß des Büro-Ensembles dauerhaft zu minimieren.

Der Bauherr strebt die Zertifizierung nach LEED-Gold-Standard sowie DNGB-Gold-Standard an. Deshalb muss während der Planung jedes Effizienzpotenzial aufgedeckt und durchgerechnet werden. Mit TWINGINE kann der Bauherr alle Vorgaben in Sachen Nachhaltigkeit einhalten und sogar noch optimieren.

LED-Technologie sowie effiziente Lüftungs-, Wärme- und Kältetechnik kann im digitalen Zwilling geplant und optimiert werden. Mit guter Planung und in Kombination mit Sensoren wird Energie in The Move nur dort verbraucht, wo der Mensch sie tatsächlich benötigt.

TWINGINE zeigt Bauherren aber nicht nur, wo Effizienzpotenziale liegen, sondern hilft auch, sie zu nutzen. Zum Beispiel bei der Fassade: In TWINGINE war anhand übersichtlicher Dashboards in der CAPEX-Simulation für die Fassade auf einen Blick erkennbar, welche Änderungen zu welchem Kosteneffekt führen. Aus diesem Grund entschied sich Siemens bei den Gebäudehüllen beispielsweise für eine Aluminium-Bandfassade.

Dank BIM profitiert der Bauherr von sehr hoher Flächeneffizienz und einer verbesserten Modellqualität. Einen erheblichen Teil des Gebäudes wird Siemens selbst beziehen. Der Bauherr ist von den hohen Standards der modernen Büroflächen so überzeugt, dass er sie auch Dritten attraktiv anbieten kann.

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